Elektroplanung für Bauherren: So planst du deine Elektroinstallation selbst
Du baust oder renovierst? Dann solltest du die Elektroplanung nicht allein deinem Elektriker überlassen. Wer seine Steckdosen, Schalter und Leuchten selbst plant, spart Geld, vermeidet Nacharbeiten und bekommt genau das Ergebnis, das zum eigenen Alltag passt.
Vom Grundriss zum fertigen Elektroplan in wenigen Minuten
Warum Bauherren ihre Elektroplanung selbst machen sollten
Die meisten Bauherren überlassen die Elektroplanung komplett dem Elektriker. Das klingt bequem — führt aber oft zu Problemen:
- Fehlende Steckdosen an Stellen, wo du sie täglich brauchst (Küche, Homeoffice, Schlafzimmer)
- Schalter an falscher Position, weil der Elektriker deine Möbelstellung nicht kennt
- Teure Nacharbeiten, wenn nach dem Einzug Änderungen nötig sind
- Kommunikationsprobleme, weil mündliche Absprachen vergessen werden
Mit einem eigenen Elektroplan legst du vor Baubeginn fest, wo jede Steckdose, jeder Schalter und jede Leuchte sitzt. Der Elektriker bekommt eine klare Vorlage — und du bekommst genau das Ergebnis, das du willst.
Was gehört in einen Elektroplan?
Ein vollständiger Elektroplan enthält:
- Grundriss — Die Basis für alle Planungen. Idealerweise als PDF oder Bild vom Architekten.
- Steckdosen — Einfach, doppelt, dreifach. In Küche und Arbeitszimmer meist mehr als man denkt.
- Schalter — Wechselschalter, Kreuzschalter, Dimmer. Wichtig: an welcher Türseite?
- Leuchten — Deckenauslässe, Wandleuchten, Spots. Oft vergessen: Außenbeleuchtung.
- Verbindungen — Welcher Schalter steuert welche Leuchte?
- Sonderausstattung — Rauchmelder, USB-Steckdosen, Netzwerk, Klingel, Raumthermostat.
Der einfache Weg: Online-Elektroplanung
Statt mit Bleistift und Papier zu arbeiten, nutze ein digitales Tool wie Elektroplanung Einfach. Du lädst deinen Grundriss hoch und platzierst an DIN angelehnte Symbole per Drag & Drop. Das hat entscheidende Vorteile:
- Dein Elektriker versteht die Symbole sofort (an DIN-Standards angelehnt)
- Änderungen sind in Sekunden gemacht — kein Radieren, kein Neuzeichnen
- Du kannst den Plan per Link teilen — mit Elektriker, Partner oder Architekten
- Die KI gibt dir Vorschläge, wo Steckdosen optimal platziert werden
- Alles wird automatisch gespeichert und ist von jedem Gerät zugänglich
Tipps für deine Elektroplanung
Küche
Die Küche ist der Raum mit dem höchsten Steckdosenbedarf. Plane mindestens 6–8 Steckdosen über der Arbeitsplatte (Kaffeemaschine, Toaster, Mixer, Wasserkocher). Vergiss nicht Steckdosen für Kühlschrank, Geschirrspüler, Herd und Dunstabzug.
Wohnzimmer
Plane Steckdosen an jeder Wandseite, wo Möbel stehen könnten. Eine Bodensteckdose in der Raummitte ist ideal für Stehlampen. Dimmer am Esstisch und Sofa sorgen für Atmosphäre.
Schlafzimmer
Beidseitig des Bettes mindestens je 2 Steckdosen (Nachttischlampe + Handy-Ladegerät). USB-Steckdosen sind hier besonders praktisch.
Homeoffice
Mindestens 4 Steckdosen am Schreibtisch (Monitor, Laptop, Drucker, Lampe) plus Netzwerkdose. Ein eigener Stromkreis verhindert Überlastung.
Starte jetzt mit deinem Elektroplan
Lade deinen Grundriss hoch, platziere Symbole per Drag & Drop und teile den Plan mit deinem Elektriker — kostenlos.
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